Das „Ensemble Polyharmonique“ ist in keineswegs unbekannt — schon mehrfach haben sie bei uns musiziert, teilweise auch gemeinsam mit „venestra musica“. Passend zur Advents- und Weihnachtszeit hat der deutsch-französische Kultursender „arte“ @arte die Weihnachtsgeschichte von Heinrich ins Programm genommen, von „Ensemble Polyharmonique“ meisterhaft aufgeführt. Genau die richtige Musik, um sich auf die kommenden Feiertage einzustimmen!

arte.tv/de/videos/111703-000-A

Übrigens: Schütz‘ wird auch im Mittelpunkt des |s in St. Dionysius am 15. Januar 2023 stehen. Ihr solltet euch den Termin schon einmal vormerken.

Heute startet der „Lebendige Adventskalender“ in Nordwalde um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius. Zum Aufwärmen gibt es Kinderpunsch — bitte Becher mitbringen.

Damit die Übersicht nicht verloren geht: wir haben die kirchenmusikalischen Veranstaltungen zur Advents- und Weihnachtszeit 2022 in St. Dionysius Nordwalde übersichtlich auf unserer Homepage zusammengestellt.
kirchenmusik-nordwalde.de/?Akt

Am Dienstag, den 13. Dezember, wird das Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Major Alexander Kalweit wieder in der St. Dionysius-Kirche Nordwalde auftreten. Die Militärmusiker haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Filmmusik ist zu hören, Arrangements für sinfonisches Blasorchester von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bis hin zum traditionellen gemeinsamen Abschluss eines jeden LMK-Kirchenkonzertes: „Großer Gott wir loben dich“.
Der Eintritt beträgt 15.00 € und kommt der kirchenmusikalischen Arbeit der St. Dionysius-Gemeinde zu Gute. Eintrittskarten gibt es ab dem 21. November bei „buch & mehr“, im Pfarrbüro oder per Mail schlepphorst@kirchenmusik-nordwalde.de
Für alle Fälle liegen für die Besucher auch Decken bereit, falls es in der Kirche zu kalt sein sollte.

Dass „venestra musica“ ein besonderes Faible für Musik von Heinrich Schütz hat, ist ja durchaus bekannt. Auch das diesjährige Weihnachtskonzert wird ganz im Zeichen dieses großen Vorläufers von Bach stehen.
Der hat am 16. November in der Sendung „Zeitzeichen“ an Schütz‘ 450. Todestag erinnert. Es lohnt sich, den Beitrag anzuhören (gibt’s auch im WDR-).

ZeitZeichen auf WDR 5 (9.45 Uhr) und WDR 3 (17.45 Uhr) erinnert am 16. November 2022 an den Komponisten Heinrich Schütz.
Linktipp: 16. November 1672 - Der Komponist Heinrich Schütz stirbt in Dresden
www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung

BACH 1720 - Vera Szybalski hat in den WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN am 10. November Bilanz gezogen
Lesenswert!

„Es war ein Mammut-Projekt: Fast sechs Jahre, zahlreiche Konzerte, stets im Mittelpunkt die Musik von Johann Sebastian Bach. Vor zweieinhalb Wochen ist die Reihe „Bach 1720“ in der St.-Dionysius-Kirche schließlich zu Ende gegangen. Professor Ludger Lohmann war noch einmal nach Nordwalde gereist, um ein Konzert des Orgelzyklus auf der Bensmann-Mencke-Orgel zu spielen. Die „Stiftung Kunst & Kultur Münsterland“ unterstützte das Abschlusskonzert finanziell.
Initiiert hat die Reihe, die den Zuhörerinnen und Zuhörern die Fülle der bachschen Kompositionskunst näher bringen sollte, Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst. Wie fällt sein Fazit nach der langen Zeit aus? „Das ist etwas, das nicht populär ist in dem Sinne, das es die Massen bewegt, dafür fand ich es eine tolle Veranstaltung“, sagt der Nordwalder. Die Idee für die Konzerte entstand nach dem Umbau der Kirche sowie den Arbeiten an der Orgel. Diese musste neu auf den Raum abgestimmt werden. „Die Orgel hat sich in den fünf Jahren deutlich verändert. Das ist hörbar“, sagt Schlepphorst. „Die ist ein bisschen gereift – wie ein guter Wein.“
Mit dem Orgelzyklus als Ausgangspunkt ging Schlepphorst damals auf Ludger Lohmann zu und fragte ihn, ob er die Bach-Werke in Nordwalde spielen würde. „Er hat gesagt, dass er sich das vorstellen kann“, erinnert sich Schlepphorst, der annahm, dass der erfahrene Organist und Hochschulprofessor dies bereits mehrfach getan hatte. „Dann habe ich mitbekommen, dass er das erst ein Mal gemacht hat.“
Ein ausschlaggebender Grund für Lohmann, sich der Aufgabe anzunehmen: die Nordwalder Orgel. Denn für die zwölf geplanten Konzerte, aus denen später 13 wurden, erst von Stuttgart, nach seinem Umzug dann vom Bodensee jedes Mal anzureisen, war für Lohmann schon mit einigem Aufwand verbunden. Viel Honorar könne auf dem Dorf auch nicht gezahlt werden, sagt Thorsten Schlepphorst. Und Lohmann ist noch ganz andere Auftrittsorte gewöhnt: Erst letztens stand Taiwan auf der Liste. Dass auch Nordwalde gleich mehrfach dazu gehörte – „das liegt schon deutlich an diesem tollen Instrument“, sagt Schlepphorst.
Der Titel der „Bach 1720“-Reihe war doppeldeutig zu verstehen: Das Jahr 1720 war die „Halbzeit“ im Leben von Bach. Zugleich sollten die Konzerte eigentlich zwischen 2017 und 2020 gespielt werden. Die Schirmherrschaft übernahmen Bürgermeisterin Sonja Schemmann, der damalige Landrat Klaus Effing und Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup. Ende Januar 2017 ging es dann los. In der Anfangszeit war nicht nur Ludger Lohmanns Spiel zu hören, sondern verschiedene weitere Bach-Konzerte. Mit dem Ausbruch der Pandemie beschränkte sich die Reihe auf den Orgelzyklus.
Um bei einem Konzert dabei zu sein, dafür reisten die Zuhörer teilweise weit an. Einer sei stets aus dem Sauerland gekommen, ein anderer aus Cuxhaven, erinnert sich Schlepphorst. Es sind hochkarätige Konzerte gewesen und doch weiß auch der Nordwalder Kirchenmusiker: „Das ist eine ziemliche Nische.“ Ein Stamm von Leuten sei aber wieder und wieder gekommen: „Ich weiß nicht, ob jemand immer da war.“ Etwa die Hälfte der Besucher seien Nordwalderinnen und Nordwalder gewesen, die andere Hälfte von außerhalb, schätzt Schlepphorst, der noch auf etwas mehr Zuspruch gehofft hatte: „Es hat sich für die Leute, die da waren, gelohnt. Ich hätte mir aber gewünscht, dass es mehr sind.“
Über Jahre stellte „Bach 1720“ einen Schwerpunkt der Kirchenmusik in Nordwalde dar. Das ist nicht nur für Ludger Lohmann, sondern auch für Thorsten Schlepphorst mit viel Aufwand verbunden gewesen. Dennoch kann er sich vorstellen, eine ähnliche Konzertreihe erneut zu planen. Der Kirchenmusiker hat sogar schon erste Ideen. Wieder könnte die Musik von Johann Sebastian Bach im Zentrum stehen. Dafür könnte nicht nur die Kirche als Veranstaltungsort genutzt werden, sondern auf verschiedenen Instrumenten an verschiedenen Orten gespielt werden.“

Morgen geht es ums Geld 💰

Der BfDI muss dann zur Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, der ab 11 Uhr tagt. @ulrichkelber wird natürlich auch auf das Fediverse, Mastodon und unseren Account hinweisen.

Wäre es nicht großartig, wenn wir dann auf 25.000 Folgende verweisen könnten? Dafür fehlen allerdings noch ein paar. Könnt Ihr uns helfen nochmal ein wenig die Werbetrommel zu rühren? 🤗 / ÖA

Heinrich Schütz - Der Begründer der deutschen Barockmusik - Programm in voller Länge | ARTE

Zum 350. Todestag von Heinrich Schütz zeigte ARTE am 6. November 2022 um 23.30 Uhr den Film „Heinrich Schütz - Der Begründer der deutschen Barockmusik“. Ensemble Polyharmonique ist Teil dieser Dokumentation mit Ausschnitten aus 2 Konzerten in Zeitz und Wrocław (mit dem Wrocław Baroque Orchestra). Dieser wunderbare Film von SchmidtFilm unter der Mitwirkung zahlreicher Freunde und Kollegen steht nun noch bis Februar 2023 in der ARTE Mediathek zur Verfügung.

arte.tv/de/videos/103059-000-A

Projektchor zum Weihnachtsfest
Warum kommt nach P25 jetzt P24? Im Frühjahr 2020 hatten wir mit der Spatzenmesse begonnen und wollten diese am Ostersonntag aufführen. Leider mussten wir unsere Proben am 14. März 2020 coronabedingt einstellen. Aber jetzt kann es wieder losgehen!

Mozart: Spatzenmesse KV 220

Ort: St. Dionysius-Kirche, Nordwalde

Termin: 1. Weihnachtsfeiertag 25. Dezember 2022

Proben: Mittwochs 20.00 - 21.30 Uhr in der Kapelle des St. Augustinus-Altenzentrums

Probenbeginn war am 19.10. 2022, ein „Einstieg“ ist aber auch jetzt noch möglich.

Beeinflusst durch sein Musik-Studium in Venedig etablierte der Komponist Heinrich Schütz einen neuen musikalischen Stil in seiner Heimat. Daher galt er als „parens nostrae musicae modernae“. Viele Werke schrieb Schütz in seinen letzten Lebensjahren.
350. Todestag des Komponisten - Heinrich Schütz – „Vater unserer modernen Musik“

Die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN haben über das Abschlusskonzert zu unserer Reihe BACH 1720 berichtet:

NORDWALDE. Es war das letzte von zwölf hochkarätigen Konzerten, die Professor Ludger Lohmann auf der Bensmann-Mencke-Orgel in der St.-Dionysius-Kirche spielte. Die Resonanz von Seiten des Publikums am Sonntagabend war recht positiv. „Bach 1720“ war die Veranstaltungsreihe übertitelt und Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst wies noch einmal auf die Doppeldeutigkeit hin: Das Jahr 1720 war rückblickend die „Halbzeit“ im Leben des begnadeten Komponisten Johann Sebastian Bach (1685–1750). Die Ziffern 1720 deuten aber auch an, dass die Präsentation sämtlicher Bachscher Orgelwerke in Nordwalde für den Zeitraum von 2017 bis 2020 geplant war. Die Corona-Pandemie verzögerte die Beendigung der Reihe um zwei Jahre.
Das neue gemischte Vokalensemble „musica poetica“ unter Leitung von Schlepphorst bereicherte mit seinem ersten Konzertauftritt am Sonntag den Vortrag der sogenannten Leipziger Choräle. Nach jeder Orgel-Choralbearbeitung trugen die sieben Sängerinnen und Sänger einen entsprechenden vierstimmigen Choralsatz aus der Feder Bachs vor. Dabei überzeugten sie das Publikum durch hohe stimmliche Qualitäten.
Ludger Lohmann, dessen Spiel wieder einen exzellenten Musikgenuss vermittelte, gilt als einer der renommiertesten Orgelvirtuosen und Orgelpädagogen unserer Zeit. Er ist bestens vertraut mit dem äußerst kontrastreichen Werk Bachs. Lohmann überzeugt nicht nur durch spieltechnisches Niveau, sondern auch durch sein außerordentliches Einfühlungsvermögen in die Kompositionen, die als Höhepunkt und Vollendung der Barockmusik gelten.
Zu den Leipziger Chorälen schreibt Ludger Lohmann in einer Werkseinführung: „Als inhaltliches Motto der Sammlung ließe sich das Lob Gottes wegen der Erlösungstat seines Sohnes Jesus Christus definieren.“ Gespielt beziehungsweise vorgetragen wurden unter anderem „Komm, Heiliger Geist“, „Schmücke dich, o liebe Seele“, und „Allein Gott in der Höh sei Ehr“.
Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst, Ideengeber für die Konzertreihe, überreichte dem Organisten zum Abschied eine Mappe mit sämtlichen Plakaten zu den Konzerten. Humorig ernannte er Ludger Lohmann zum musikalischen „Magister Artium“ für Nordwalde. Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup bedankte sich bei Lohmann für die Schwerpunktsetzung mit Bach-Werken und bei Schlepphorst für den Impuls zu der Veranstaltungsreihe. Mit einem kleinen Empfang im Pfarrsaal klang das Finale aus.
(Rainer Nix)

Alea iacta est: wir werden nun in Kürze unsere beiden Infodienste auf Twitter und auf Telegram aufgeben und die Aktivitäten hier im bei bündeln. Neben der Arbeitserleichterung, die das „Bespielen“ nur eines Kanals mit sich bringt, wollen wir damit auch deutlich machen, dass ein dezentralisiertes Netzwerk weniger Angriffspunkte für „Meinungsmonopole“ gibt als zentralisierte Systeme. Nicht zuletzt die Entwicklung rund um Twitter bestärkt uns in dieser Entscheidung. Hinzu kommt, dass die von uns ausgewählte Mastodon-Instanz uns mehr Möglichkeiten bieten wird als Twitter dies kann.
Wir würden uns freuen, viele unserer Follower in Zukunft bei muensterland.social/@kimuno wieder begrüßen zu können.

Bis Weihnachten haben wir kirchenmusikalisch noch einiges vor! Neben dem Abschlusskonzert unseres Zyklus "BACH 1720" mit Prof. Ludger Lohmann warten noch einige andere kirchenmusikalischen "Schmankerln" auf Sie.
Sie finden alles wohlgeordnet und übersichtlich auf unserer Homepage kirchenmusik-nordwalde.de/ unter "Aktuelles". Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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